Installation von Raspbian

Nachdem ich vieles probiert habe, beschreibe ich hier mal meine Installation des Raspbian.

Konfiguration meines Raspi kann man in den ersten Postings sehen. Allerdings bin ich vom WLan-Stick abgekommen und verwende stattdessen ein Netgear WNCE2001-100PES.

Eigentlich braucht man dazu keine Vorkenntnisse.

Installation auf SD-Karte

Um dieses System so aufzubauen, wie ich es gemacht habe, wird mind. eine 8GB SD-Karte benötigt. Auf einer 4GB Karte wurde irgendwann der Speicher knapp.

Das Image habe ich hier geladen: http://downloads.raspberrypi.org/raspbian/images/ Als ich dies schrieb, war es die Version raspbian-2013-09-16. Ich gehe aber davo aus, dass sich auch zukünftig zunächstmal nicht viel ändert. Allerdings kann ich jetzt schon sagen, dass dieses Image auf meinen Raspi sehr gut passt und mir keine Probleme mehr bereitet, welche ich zuvor auf den älteren hatte.

Auf meinem Notebook ist zur Zeit Windows Vista und parallel Linux Mint installiert. Da die Installation per Windoof (leider) einfacher ist, als Linux, habe ich halt auch diese benutzt. Laut der offiziellen Seite http://www.raspberrypi.org/downloads soll dazu der Win32DiskImager (http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/) verwendet werden, welchen ich auch benutzt habe. Wichtig hierbei war, dass das Programm als Administrator ausgeführt wurde. Leider ist es nicht sehr stabil, so dass ab und zu ein Reboot nötig war. Folgendes empfehle ich hier:

Programm ohne SD-Karte im Slot als Administrator starten.
SD-Karte einschieben und warten, bis es vom Programm erkannt wird.
Erst dann das Image auswählen.

Als das System auf der SD-Karte war, wurde diese SD-Karte in den Raspi gesteckt und gebootet. Beim ersten Start frägt das System einige Parameter ab. Dort habe ich folgende Dinge eingestellt:

  • Epand Filesystem
  • Change User Password
  • Enable Boot to Desktop/Scratch auf Desktop Log… umgestellt
  • Internationalisation Options -> Change Locale auf „de-DE@euro ISO-8859-15“ ausgewählt und „en_GB.UTF-8 UTF-8“ deselektiert. Mit Enter das Fenster verlassen. de_DE@euro auswählen mit Enter.
  • Internationalisation Options -> Change Timezone auf „Europe“ -> „Berlin“
  • Internationalisation Options -> Change Keyboard Layout -> „Generic 105-key“ -> „Other“ -> „German“ -> „German“ -> Rest Standard beibehalten.
  • Overclock -> „Medium“

Nach einem Reboot steht das Raspbian schon zur Verfügung.

Anpassen des Systems

Der Raspi ist nun im rohzustand und muss nun an meine Bedürfnisse angepasst werden. Zunächst sollte man allerdings, bevor man beginnt das System auf den neusten Stand bringen. Dazu zählen Dinge, wie die Firmware zu aktualisieren.

Dazu startete ich das LXTerminal. In diese Konsole schrieb ich zunächst diese Befehle:

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade
sudo rpi-update

Die Befehle für das update und upgrade sollte man ab und zu durchführen, so dass das System auf dem neusten Stand bleibt. Mit rpi-update wird hier die Firmware des Raspi aktualisiert. Auch das sollte man ab und zu durchführen.

Nachdem alles durchgeführt wurde, möchte das System neu gestartet (reboot) werden, welches ich aber jetzt noch nicht durchgeführt habe. Auf meinem Monitor, an dem ich den Raspi angeschloßen habe ist ein schwarzer Balken um das Fenster herum. Dieses kann ich ganz einfach mit der config.txt ändern. Dazu habe ich die Datei mit nano bearbeitet:

sudo nano /boot/config.txt

In dieser Datei habe ich in der Zeile „#disable_overscan=1“ das „#“ entfernt. Mit „strg“ + „o“ wurde die Datei abgespeichert und nano mit „strg“ + „x“ geschlossen.

Da dies nun auch erledigt ist, habe ich den Raspi mit

sudo reboot

neu gestartet.

Nach dem Neustart, habe ich LXTerminal wieder gestartet und einen Windowspacketmanager installiert, so dass ich dann, in meinem „Windows“, Programme installieren kann.

sudo apt-get install synaptic

Das Terminal brauche ich nun nicht mehr und kann mit Eingabe von „exit“ beendet werden. Für installationen verwende ich dann nur noch Synaptic, welches ich über das Menu (links unten) über Sonstige/Synaptic Package Manager starten kann. Das Programm möchte zum starten noch ein Passwort wissen. Es ist das Passwort, welches bereits oben gesetzt wurde.

Als E-Mail Programm habe ich Icedove installiert. Laut Internetquellen ist Icedove das gleiche, wie Thunderbird. Es verhällt sich auch so. Dazu habe ich im Package-Manager unter Suche „icedove“ gesucht und folgende Pakete ausgewählt:

icedove
icedove-l10n-de

Im folgendem habe ich es immer so gemacht:

Internetbrowser (Chromium) entspricht Google-Chrom:

suche nach: chromium

Auswahl:
chromium
chromium-browser-l10n
libv8-3.8.9.20

Officepaket (Libreoffice):

suche nach: libreoffice

Auswahl:
libreoffice
libreoffice-help-de

PDF-Viewer (Evince)

suche nach: evince

Auswahl:
Evince

Snipping Tool (Shutter):

sudo apt-get install shutter

Java und Flash?

Ich hab eine Weile gebraucht, bis ich da was gefunden habe, aber leider ist es nicht ganz zufriedenstellend. Es ist sehr langsam. Aber hier mal das, was ich versucht habe.

Auch hier habe ich den Paket-Manager verwendet:

browser-plugin-gnas
icedtea-plugin

Bei einer erneuten Installation habe ich es aber sein lassen.

Als nächstes werde ich meinen Netzwerkdrucker installieren.

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1 Response to Installation von Raspbian

  1. Ratzebutz sagt:

    Endlich mal eine schöne Schritt für Schritt Anleitung!

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